Winterschlaf im Weinberg?

Nach der Weinlese im September/Oktober steht nun der Rebschnitt bevor. Während der Saftruhe im Winter werden die Reben zurückgeschnitten. Der Schnitt ist die erste Möglichkeit auf Weinqualität Einfluss zu nehmen. Mit einem kurzen Anschnitt wird in der Regel die Qualität verbessert und die Erntemenge wird kleiner. Das birgt allerdings auch die Gefahr in sich, daß bei einem feuchten Sommer die wenigen Trauben so groß werden, dass einzelne sogar platzen, was dann Fäulnispilzen den Weg ebnet.
Es gilt also für uns Winzer, hier den richtigen Weg zu finden. Wir schneiden die Stöcke auf meist nur eine Fruchtrute zurück, das heißt der Aufwuchs des letzten Jahres wird bis auf einen Trieb komplett abgeschnitten und aus dem Drahtrahmen herausgezogen. Bei dieser Arbeit verbringen wir viele Stunden im Weinberg.
Im Spätwinter wird der verbliebene Trieb dann zu einem Bogen gebunden, von dem aus dann der neue Aufwuchs senkrecht nach oben wächst. 

 

Aktuelle News

Der Kindergarten hat uns besucht

mehr...

Silberne Medaille für Reinhard

mehr...

Winterschlaf im Weinberg?

mehr...